Kurze Information

Evangelische Markuskirchengemeinde Wiesbaden-Biebrich

Die Markusgemeinde ist Teil des Evangelischen Dekanats Wiesbaden und gehört zum Bezirk Rheingau. Kommunal rechnet das ganze Gebiet der Gemeinde entlang der fast 2 km langen Waldstraße zum Wiesbadener Ortsteil Biebrich, der größten Vorstadt Hessens.
[Genaueres siehe unter "Info -Gemeindegebiet" bzw. "Karte"; die Website der Stadt Wiesbaden www.wiesbaden.de gewährt Einblicke durch Luftaufnahmen]

Geschichte

In den Anfängen am Ende des 19. Jahrhunderts war die Markusgemeinde Teil der Biebricher Kirchengemeinde. In den Jahren bis zum ersten Weltkrieg wuchs das Gebiet so schnell, dass man eine Pfarrstelle für das Gebiet errichtete, das sich von heute aus gesehen nördlich der Autobahn 66 bis zu den Grenzen Dotzheims hinzog. Am 26. Juli 1914 wurde das Gemeindehaus in der Waldstraße eingeweiht. Es beherbergte von Anfang an den Kindergarten im Parterre, Gemeinderäume im ersten Stock und zwei kleine Wohnungen im zweiten Stock. Nach dem Zweiten Weltkrieg verband sich mit dem Namen von Pfarrer Hagel, dass die Markusgemeinde selbständig wurde. 1952 wurde ein Pfarrhaus im hintersten Teil des Grundstückes Waldstraße 85 errichtet. Am 19. Dezember 1954 wurde mit der Markuskirche eine so schlichte wie schöne Saalkirche geweiht. Durch den Einbau eines Vorraums 1999 gewann die Kirche ebenso wie durch den im Dezember 2003 angebrachten Wandbehang. Die Gemeinde wurde im Zuge der Gründung des Gemeindeverbandes Biebrich im April 1958 selbständig. Ende des Jahres 2001 wurde bei der Umstrukturierung des Dekanates Wiesbaden der Gemeindeverband Biebrich aufgelöst.

Momentane Situation

Zur Zeit hat die Markuskirchengemeinde zirka 1300 Gemeindeglieder, von denen ungefähr fünfundzwanzig aus dem angrenzenden Europaviertel stammen. Seit September 1996 ist Pfr. Roland Rosenbaum an der Markuskirche tätig. Vorsitzende des Kirchenvorstandes ist Carola Zakoth.

Hier das Gedicht zum 26. Juli 1914, dem Tag der Einweihung des Gemeindehauses

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